28.11.2013 00:00

Weiter auf Erfolgskurs – Sandler investiert am Firmenstandort

Auch 2013 hat die Sandler AG ihren Firmenstandort in Schwarzenbach ausgebaut – mit einer neuen Vliesstoffstraße „VS 32“ und der Erweiterung des internen Servicezentrums.

Neue Vliesstoffstraße VS 32

15 Mio. Euro Investitionssumme, 5.000 Quadratmeter Grundfläche, 500 Tonnen Gewicht, mehr als 16 Kilometer Kabel, bis zu 100 Monteure pro Tag – seit April nimmt die VS 32 nach und nach Ihren Platz im Werk 4 in Schwarzenbach ein. Mit dieser neuen Investition erweitert die Sandler AG ihre Kapazitäten für die Herstellung von voluminöser Rollen- und Plattenware für verschiedene Anwendungen. Thermische Verfestigung des Faserflors mittels Hitze in einem Trockner, mechanische Verfestigung durch tausende Nadeln oder auch die Verbindung beider Verfahren sind mit der neuen Vliesstoffstraße möglich. Die Kombination verschiedener Fasereigenschaften ist dabei der Schlüssel zu einem breiten Artikelspektrum, das für unterschiedlichste Anwendungen das richtige Material bereithält: leichte, einfach zu handhabende Werkstoffe, vielseitige Textilien aus Fasern, die 10 Mal dünner sind, als das menschliche Haar. Vor allem Dämmstoff-Platten und Isolationsmaterialien, die im Wohnhaus effizient Wärmeverluste über Dach und Wände verhindern oder im Büro für eine ruhige Arbeitsatmosphäre sorgen, stehen hier auf dem Produktionsplan: 3 bis 200 mm dick; 40 bis 6000 g/m² schwer, allesamt mit einer großen inneren Oberfläche für exzellente Schall- und Wärmeisolationseigenschaften.

Abschluss der Investitionsserie 2009 - 2013

Die VS 32 reiht sich ein in eine 5-jährige Investitionsserie, im Zuge derer die Sandler AG ihren Sitz in Schwarzenbach zu einem der größten Standorte für die faserbasierte Vliesstoffproduktion weltweit ausgebaut hat. Mit Abschluss dieser Investition wird Sandler in fünf Jahren 115 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Im Jahre 2009 – pünktlich zum 130-jährigen Firmenjubiläum – bildete der Neubau des Werks 4 den Ausgangspunkt. Mitten in der Finanzkrise entschied der Vorstand, 40 Mio. EUR in das neue Werk und eine moderne Spunlace-Produktionsanlage zu investieren. 2011 startete diese in die kommerzielle Produktion und fertigt nun eine neue Generation von Materialien für Feuchttuch-Substrate sowie technische Vliesstoffe. Die Sandler AG verfügt damit allein in diesem stark wachsenden Bereich über drei Produktionsanlagen. Im Jahr 2012 lief die Vliesstoffstraße „61“ an – eine weitere Investition von 6,5 Mio. Euro. Sie baut die Produktionskapazitäten für Meltblown-Vliesstoffe für die Filtrationsindustrie aus, ermöglicht aber auch die Fertigung völlig neuartiger Vliese und damit die Erschließung neuer Anwendungen und Märkte. 2013 erweiterte die Sandler AG für 2,5 Mio. Euro ihr technisches Servicezentrum, um die schnelle und flexible Verfügbarkeit der Vliesstoffe auch weiterhin sicherzustellen.