"Werk 5" passt sich harmonisch in die Landschaft ein.

15.07.2016 14:20

Sandler weiht neues Produktionsgebäude ein

43 Millionen Euro Investition fertiggestellt

Am 11. Juli begrüßte die Sandler AG rund 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft zur feierlichen Einweihung ihres neuen Produktionsgebäudes und einer neuen Fertigungsanlage. Mit der 43-Millionen-Euro Investition setzt der oberfränkische Vliesstoffhersteller am Standort Schwarzenbach/Saale weiter auf organisches Wachstum und Innovation.

„Die Dynamik der Absatzmärkte hat unsere strategischen Pläne überholt. […] Als unser Werk 4 im Jahr 2011 eingeweiht wurde, bin ich davon ausgegangen, dass wir frühestens in 8 bis 10 Jahren ein weiteres Werk bauen können“, eröffnete Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler die Einweihungsfeier. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit wurde die neue Produktions- und Lagerhalle „Werk 5“ im Juli fertiggestellt. Bereits während der Bauphase – ab Dezember 2015 – nahm auch eine neue Fertigungsanlage ihren Platz im Gebäude ein. „Es ist uns gelungen, neue interessante Anwendungsfelder zu erschließen und neu entwickelte Produkte in den Markt einzuführen. Diese Entwicklung forderte eine weitere Vliesstoffstraße, für die wir auch ein neues Werk und ausreichende Lagerflächen bauen mussten. Mit der 43 Mio. EUR Investition werden 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze in Schwarzenbach geschaffen.“

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gratulierte dem Familienunternehmen zum kontinuierlichen Wachstum der vergangenen Jahre: „Die Firma Sandler ist […] nichts weniger als ein Innovationsmotor, der rund läuft. Hier ist ein topmodernes bayerisches Familienunternehmen auf Wachstumskurs: es baut seine Produktionsstätten aus, es zielt verstärkt auf immer mehr internationale Märkte und – das Wichtigste – es schafft gute Arbeitsplätze in der Region. Das ist ausgezeichnet für das Firmenwohl. Das ist aber auch ausgezeichnet für das Allgemeinwohl. Und da darf dann auch mal von Seiten der Politik Dank gezollt und Anerkennung ausgesprochen werden.“ Die Staatsministerin betonte dabei nicht nur die Stärke der mittelständischen Unternehmen in Bayern, sondern auch den positiven Wandel der deutschen Textilindustrie hin zu technischen Textilien, für den auch die Sandler AG beispielhaft stehe. „Durch die Entwicklung textiler Materialen mit innovativen Funktionen können neue Absatzmärkte für textile Produkte in unterschiedlichsten Branchen erschlossen werden. […] Innovation ist unsere Erfolgsgarantie!“

Auch Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, richtete seine Glückwünsche an Dr. Sandler und das Team der Sandler AG und betonte die Verantwortungsbereitschaft der Unternehmensleitung – für die Mitarbeiter und für die Menschen in der Region: „Sandler zeichnet sich nicht nur durch ihre unternehmerischen Leistungen aus, sondern auch durch ihre enge Verbundenheit mit ihrer Heimat.“

Mit 150 Metern Länge, zuzüglich eines Verladekopfes von 37,5 Metern; 70 Metern Breite und rund 20 Metern Höhe ist das „Werk 5“ das größte Produktionsgebäude der Sandler AG. In den Neubau im Südosten des Firmengeländes investierte Sandler 17 Millionen Euro. Im Untergeschoss werden auf der neuen Vliesstoffstraße bereits seit Mai Materialien für Hygieneprodukte in einer großen Flächengewichtsspanne hergestellt. Die Hybridtechnologie der Fertigungsanlage stellt eine neue Generation in der Vliesstofftechnik dar. In diese Erweiterung der Produktionskapazitäten investierte das Unternehmen weitere 26 Millionen Euro. Im Obergeschoss stehen 10.500 m2 Lagerfläche für Fertigprodukte sowie rund 2.600 m2 Kommissionierzone und Lagerbüros zur Verfügung. Mit einer Farbkonzeption aus Grün-, Gelb- und Blautönen passt sich das neue Werksgebäude harmonisch in die umliegende Landschaft und auch in das Betriebsgelände der Sandler AG ein.

Einen ersten Eindruck von den neuen Produktionsanlage und den Produkten, die hier gefertigt werden, konnten sich die Gäste durch einen neuen Image-Trailer verschaffen, der anlässlich der Veranstaltung erstmals gezeigt wurde.

Heribert Trunk, Präsident der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth; Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof; und Hans-Peter Baumann, Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach, richteten ebenfalls Grußworte an die anwesenden Gäste und lobten das Engagement der Sandler AG auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften, in der Förderung der Mitarbeiter und für die Region. Sie brachten ihre Würdigung für die erneute Entscheidung zur Investition in der Region zum Ausdruck und wünschten dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern und der Familie Sandler weiterhin Erfolg am Markt und auch in Zukunft Mut zu richtungsweisenden Entscheidungen.

Zeitgleich zum neuen Produktionsgebäude entstand bei der Sandler AG auch ein neues vier-stöckiges Verwaltungsgebäude. Bereits im Mai war ein Teil des Teams in die neuen Büroräume „umgezogen“, in denen Sandler auf modernste Gestaltung mit offenem Raumgefühl setzt. Ein Zusammenspiel aus Glas- und Akustiktrennwänden sorgt für eine ruhige, produktive Arbeitsatmosphäre. Dabei sind es die eigenen Vliesstoffe der Sandler AG, die an den neuen Arbeitsplätzen wortwörtlich die Ruhe bewahren: Als Schallabsorber in den Akustiktrennwänden dämpfen Sie die Geräuschkulisse im geschäftigen Büroalltag.