Carina Summa, Benedict Kästl und Ausbildungsleiter Marc Michael in Aktion.

16.02.2016 10:10

Sandler AG investiert 450.000 EUR in technische Ausbildung

Bereits 2014 arbeiteten Azubis und Ausbilder gemeinsam mit externen Partnern an der Sanierung der hauseigenen Lehrwerkstatt, in der Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Produktionsmechaniker ausgebildet werden. Ziel war und ist es, das technische Equipment immer auf den aktuellsten Stand zu halten.

Ende 2015 hat das Unternehmen in drei Präzisions-Drehmaschinen eines bekannten deutschen Herstellers im Wert von 100.000 EUR investiert. Die neuen Drehmaschinen entsprechen der modernsten Ausstattung, bieten mit ihrem individuellen technischen Equipment ergebnisgenauen und präzisen Einsatz. Darüber hinaus sind sie laufruhig und entsprechen den neuesten Sicherheitsstandards. Zwei dieser Drehmaschinen sind sogenannte Ausbildungs-maschinen für Industriemechaniker. „Wichtig ist, dass unsere Lehrlinge nicht nur den Rahmenplan ihrer Ausbildung einhalten, sondern betriebsinterne Aufträge wie beispielsweise Zahnräder, Wickelwellenaufnahme und Schneidrollen selbst herstellen können“, so Ausbildungsleiter Marc Michael. Detailgetreues und äußerst präzises Arbeiten vom Gewinde bis zum Kegel ist daher in zweierlei Hinsicht zwingend erforderlich. Dafür wurde eigens eine spezielle Maschine angeschafft, welche für konstante Schnittgeschwindigkeiten sorgt. Sie kann beim Drehvorgang die Geschwindigkeit dem Durchmesser anpassen und so ein exaktes Bauteil mit glatter Oberfläche herstellen. Ganz nebenbei ist diese Maschine ein „Bonbon“ für unsere Auszubildenden, denen wir die Möglichkeit geben, sich optimal auf die stets steigenden Anforderungen im Rahmen ihrer Abschlussprüfung und dem weiteren Berufsweg vorbereiten zu können. Die Begeisterung und das Interesse der Azubis waren daher groß, als Anfang 2016 extra ein Monteur des Herstellers anreiste, um die Maschinen zu übergeben und deren umfangreiche Funktionen und Anwendungen zu erklären.

Benedict Kästl, Azubi aus dem zweiten Lehrjahr, zieht sein Resümee: „Begeisternd sind die Sonderfunktionen, wie die Unterstützung beim Kegeldrehen! Ebenfalls die konstante Schnittgeschwindigkeit und die erzielten Ergebnisse bzw. die Oberflächenbeschaffenheit“.

Neben den kürzlich angeschafften Präzisions-Drehmaschinen wurden 2014 350.000 EUR in die Modernisierung der Lehrwerkstatt investiert. Dabei wurden unter anderem zwei der modernsten Fräsmaschinen angeschafft. Weiterhin arbeiten die künftigen Industriemechaniker an CNC-, Hydraulik- und Ständerbohrmaschinen, Pneumatik- und Schweißarbeitsplätzen sowie mit CAD- und Simulationsprogrammen.

 

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