10.08.2017 08:07

Bundesminister Dobrindt zum digitalen Selbstbewusstsein

- Großer Auftakt von Dr. Sandler als Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirats

Schwarzenbach an der Saale, 8. August 2017:

Dr. Sandler gab am 4. August 2017 mit einem politischen Spitzengespräch über das Thema „Mit digitalem Selbstbewusstsein zum Wirtschaftswunder 4.0“ seinen großen Auftakt als Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirats in Hochfranken/Fichtelgebirge. Er hatte als Gesprächspartner Bundesminister Alexander Dobrindt, MdB, und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Hans-Peter Friedrich, als Gesprächspartner nach Schwarzenbach in das Casino der Sandler AG eingeladen.

Dr. Sandler würdigte seinen Vorgänger Franz-Dieter Bley, der sich seit 1999 als Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirats Bayern große Verdienste um den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik in der Region erworben hat. Franz-Dieter Bley war ein äußerst engagierter Bezirkschef des Wirtschaftsbeirats, der zahllose hochkarätige Gespräche mit Mandatsträgern aller politischen Ebenen von EU, Bund, Land und Kommunen und Unternehmern aus allen Teilen der Region organisiert hat. Er galt und gilt als Mann des klaren und geschliffenen Wortes. Franz-Dieter Bley dankte seinerseits Herrn Dr. Sandler, dass er die Nachfolge angetreten hat.

Dr. Sandler setzte mit seiner Auftaktveranstaltung ein wichtiges Zeichen für den digitalen Aufbruch. Als einer der erfolgreichsten Unternehmer der Region plädierte er dafür, Digitalisierung als Chance für Oberfranken zu nutzen. Er forderte die Politik auf, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, wie eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur. Die Unternehmer ermahnte er stärker mit jungen innovativen Start-ups der Region zusammenzuarbeiten. Es gebe hier so viele kreative und ideenreiche Gründer und verwies auf die einschlägigen Gründerzentren der Region.

Dr. Friedrich hob hervor, dass Oberfranken vom Mittelstand getragen wird und deshalb die digitale Transformation des Mittelstands für Oberfranken das entscheidende Zukunftsthema sei. Besondere Relevanz der Digitalisierung sieht er auch im Handwerk und im Gesundheitsbereich. Insgesamt gehe es darum, die Digitalisierung der Wirtschaft zu nutzen um die regionalen Stärken noch besser zur Geltung zu bringen. Der Digitalpakt II der Staatsregierung sei hierzu der richtige Ansatz.

Bundesminister Dobrindt betonte zunächst, der Mittelstand als personengeführte Unternehmen sei vor allem auch wegen seiner Geisteshaltung so wichtig für unser Land. Er sei das Bollwerk gegen Fortschrittsskepsis und stehe für Nachhaltigkeit, für Standort- und Heimattreue und für Innovationsfreude und -kraft. Als Digitalisierungsminister wolle er für modernste und leistungsfähigste digitale Netze sorgen. Man müsse jetzt in Glasfaser in ganz Deutschland investieren. Dabei gehe es ihm vor allem auch um den Breitbandausbau in ländlichen Regionen. Glasfaser in den ländlichen Regionen sehe er als politischen Auftrag in allen Landesteilen für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen. Gerechtigkeit verstehe er nicht als Umverteilung, sondern als Politik die Chancen schafft. Er erinnerte an die Mentalität der Unternehmer, die unser Land großgemacht haben, und appellierte, mit diesem Zukunftsmut auch die Herausforderung Digitalisierung anzugehen.

Bürgermeister Baumann würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung, die das traditionsunternehmen Sandler für Schwarzenbach an der Saale hatte und hat. Schwarzenbach an der Saale ist in Sachen Glasfaserausbau eine der fortschrittlichsten Kommunen.

Die Auftaktveranstaltung von Dr. Sandler stieß auf große Resonanz. Rund 100 Teilnehmer kamen am Freitagabend in das Casino der Sandler AG. Unter den Gästen waren Frau Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken, Landrat Dr. Bär, Landrat Dr. Döhler, Heribert Trunk, der ehemalige Präsident der IHK für Oberfranken und Thomas Koller, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken.

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