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Ferienbetreuung bei Sandler: 10 Schülerinnen und Schüler nutzten einen ihrer Pfingstferientage, um technische Ausbildungsberufe aus erster Hand kennenzulernen.

Singende Bleistifte und selbstgebaute Lokomotiven –
Sandler AG bietet erstmals Ferienbetreuung an

Aus Schwarzenbach und der näheren Umgebung reisten am Dienstag und Mittwoch den 17./18. Mai 2016 insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler an, um einen ihrer Pfingstferientage bei der Sandler AG zu verbringen. Angeregt durch den Verein „TfK – Technik für Kinder“ wurde die Betreuung erstmalig bei Sandler ins Leben gerufen. Den 10-12 Jährigen wurde eine interessante Gelegenheit geboten, einmal den Blick hinter die Kulissen der technischen Ausbildungsberufe zu werfen und sich mit dem Löten, Feilen, Bohren und Schrauben vertraut zu machen.

Angeleitet von hilfsbereiten und geduldigen Azubis konnten sich die Kinder für einen der zwei spannenden Bereiche Metall oder Elektro entscheiden und in diesem gemeinsam mit ihren Betreuern/-innen ein persönliches Andenken selber anfertigen. So wurde in der elektronischen Abteilung der Lehrwerkstatt eifrig an kleinen Kabeln und Drähten gelötet und gebastelt, um am Ende des abwechslungsreichen Tages einen „singenden Bleistift“ in den Händen zu halten, der seinem Namen durchaus Ehre machte und von den stolzen Kindern laut vorgeführt wurde.

Im Bereich Metall erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundzüge des Feilens, Bohrens und Schraubens und brachten Metallteile mit ein wenig Unterstützung der Sandler-Azubis in eine perfekte Form, um daraus eine beeindruckende Miniatur-Lokomotive herzustellen. Gestärkt durch Brotzeit und Mittagessen wurden die begonnenen Werke am Nachmittag schnell von den talentierten Kindern fertig gestellt, sodass noch Zeit blieb, um die weiteren Arbeitsplätze der Azubis zu begutachten und Werkzeuge und Maschinen unter die Lupe zu nehmen.

Unabhängig davon, in welchem Bereich die jungen Schüler/-innen untergebracht waren, war dieser Ferientag ein nicht alltägliches Erlebnis, das bei allen Beteiligten hervorragend ankam. Dies war auf jeden Fall die einhellige Meinung der Kinder, die unisono begeistert waren und sich alle gerne wieder für einen weiteren Tag zur Ferienbetreuung bei der Sandler AG anmelden würden.

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Am 11. Juli begrüßte die Sandler AG rund 250 Gäste zur feierlichen Einweihung ihres neuen Produktionsgebäudes und einer neuen Fertigungsanlage. Mit der 43-Millionen-Euro Investition setzt Sandler am Standort Schwarzenbach/Saale weiter auf organisches Wachstum und Innovation.

Sandler weiht neues Produktionsgebäude ein – 43 Millionen Euro Investition fertiggestellt

Am 11. Juli begrüßte die Sandler AG rund 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft zur feierlichen Einweihung ihres neuen Produktionsgebäudes und einer neuen Fertigungsanlage. Mit der 43-Millionen-Euro Investition setzt der oberfränkische Vliesstoffhersteller am Standort Schwarzenbach/Saale weiter auf organisches Wachstum und Innovation.

„Die Dynamik der Absatzmärkte hat unsere strategischen Pläne überholt. […] Als unser Werk 4 im Jahr 2011 eingeweiht wurde, bin ich davon ausgegangen, dass wir frühestens in 8 bis 10 Jahren ein weiteres Werk bauen können“, eröffnete Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler die Einweihungsfeier. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit wurde die neue Produktions- und Lagerhalle „Werk 5“ im Juli fertiggestellt. Bereits während der Bauphase – ab Dezember 2015 – nahm auch eine neue Fertigungsanlage ihren Platz im Gebäude ein. „Es ist uns gelungen, neue interessante Anwendungsfelder zu erschließen und neu entwickelte Produkte in den Markt einzuführen. Diese Entwicklung forderte eine weitere Vliesstoffstraße, für die wir auch ein neues Werk und ausreichende Lagerflächen bauen mussten. Mit der 43 Mio. EUR Investition werden 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze in Schwarzenbach geschaffen.“

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gratulierte dem Familienunternehmen zum kontinuierlichen Wachstum der vergangenen Jahre: „Die Firma Sandler ist […] nichts weniger als ein Innovationsmotor, der rund läuft. Hier ist ein topmodernes bayerisches Familienunternehmen auf Wachstumskurs: es baut seine Produktionsstätten aus, es zielt verstärkt auf immer mehr internationale Märkte und – das Wichtigste – es schafft gute Arbeitsplätze in der Region. Das ist ausgezeichnet für das Firmenwohl. Das ist aber auch ausgezeichnet für das Allgemeinwohl. Und da darf dann auch mal von Seiten der Politik Dank gezollt und Anerkennung ausgesprochen werden.“ Die Staatsministerin betonte dabei nicht nur die Stärke der mittelständischen Unternehmen in Bayern, sondern auch den positiven Wandel der deutschen Textilindustrie hin zu technischen Textilien, für den auch die Sandler AG beispielhaft stehe. „Durch die Entwicklung textiler Materialen mit innovativen Funktionen können neue Absatzmärkte für textile Produkte in unterschiedlichsten Branchen erschlossen werden. […] Innovation ist unsere Erfolgsgarantie!“

Auch Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, richtete seine Glückwünsche an Dr. Sandler und das Team der Sandler AG und betonte die Verantwortungsbereitschaft der Unternehmensleitung – für die Mitarbeiter und für die Menschen in der Region: „Sandler zeichnet sich nicht nur durch ihre unternehmerischen Leistungen aus, sondern auch durch ihre enge Verbundenheit mit ihrer Heimat.“

Mit 150 Metern Länge, zuzüglich eines Verladekopfes von 37,5 Metern; 70 Metern Breite und rund 20 Metern Höhe ist das „Werk 5“ das größte Produktionsgebäude der Sandler AG. In den Neubau im Südosten des Firmengeländes investierte Sandler 17 Millionen Euro. Im Untergeschoss werden auf der neuen Vliesstoffstraße bereits seit Mai Materialien für Hygieneprodukte in einer großen Flächengewichtsspanne hergestellt. Die Hybridtechnologie der Fertigungsanlage stellt eine neue Generation in der Vliesstofftechnik dar. In diese Erweiterung der Produktionskapazitäten investierte das Unternehmen weitere 26 Millionen Euro. Im Obergeschoss stehen 10.500 m2 Lagerfläche für Fertigprodukte sowie rund 2.600 m2 Kommissionierzone und Lagerbüros zur Verfügung. Mit einer Farbkonzeption aus Grün-, Gelb- und Blautönen passt sich das neue Werksgebäude harmonisch in die umliegende Landschaft und auch in das Betriebsgelände der Sandler AG ein.

Einen ersten Eindruck von den neuen Produktionsanlage und den Produkten, die hier gefertigt werden, konnten sich die Gäste durch einen neuen Image-Trailer verschaffen, der anlässlich der Veranstaltung erstmals gezeigt wurde.

Heribert Trunk, Präsident der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth; Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof; und Hans-Peter Baumann, Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach, richteten ebenfalls Grußworte an die anwesenden Gäste und lobten das Engagement der Sandler AG auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften, in der Förderung der Mitarbeiter und für die Region. Sie brachten ihre Würdigung für die erneute Entscheidung zur Investition in der Region zum Ausdruck und wünschten dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern und der Familie Sandler weiterhin Erfolg am Markt und auch in Zukunft Mut zu richtungsweisenden Entscheidungen.

Zeitgleich zum neuen Produktionsgebäude entstand bei der Sandler AG auch ein neues vier-stöckiges Verwaltungsgebäude. Bereits im Mai war ein Teil des Teams in die neuen Büroräume „umgezogen“, in denen Sandler auf modernste Gestaltung mit offenem Raumgefühl setzt. Ein Zusammenspiel aus Glas- und Akustiktrennwänden sorgt für eine ruhige, produktive Arbeitsatmosphäre. Dabei sind es die eigenen Vliesstoffe der Sandler AG, die an den neuen Arbeitsplätzen wortwörtlich die Ruhe bewahren: Als Schallabsorber in den Akustiktrennwänden dämpfen Sie die Geräuschkulisse im geschäftigen Büroalltag.


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Auf der IDEA Show in Boston und der Techtextil North America in Atlanta stellte Sandler Anfang Mai dem internationalen Publikum Innovationen in Vlies vor.

Erfolgreiche Messeauftritte in den USA
IDEA Show und Techtextil North America bringen neue Kontakte für Sandler

In der ersten Maiwoche war Sandler gleich auf zwei Messen in den USA vertreten: Auf der IDEA Show in Boston standen Vliesstoffe für Hygieneprodukte und Reinigungstücher im Mittelpunkt. Auf der Techtextil North America in Atlanta waren Vliese für technische Anwendungen in der Transportindustrie, der Filtration und der Baubranche gefragt.

Auf der IDEA Show lud das Sandler Team die Gäste in einen gemütlichen Garten vor der stylischen „Sandler Mansion“ ein. Die Sandler Mitarbeiter aus Verkauf und Produktentwicklung begrüßten die zahlreichen Besucher zu interessanten und produktiven Gesprächen am Stand, darunter nicht nur Bestandskunden, sondern auch Lieferanten, potenzielle neue Geschäftspartner und andere Messebesucher, die das außergewöhnliche Standdesign schon von weitem angesprochen hatte. Mit dem Messeschwerpunkt traditionell auf Hygieneprodukten und Reinigungstüchern lag der Hauptfokus auch am Sandler Stand auf Vliesstoffen für diese Anwendungen. Doch Sandler stellte auch sein Spektrum an technischen Vliesstoffen vor.

Im Süden der USA, in Atlanta, GA, standen eben diese technischen Anwendungen im Mittelpunkt der Messe Techtextil North Amerika. Am deutschen Gemeinschaftsstand führte das Sandler Verkaufsteam – unterstützt vom amerikanischen Vertreter für technische Vliesstoffe – nicht nur Gespräche zu Produkten mit Kunden und potenziellen Neukontakten, auch Dienstleister und Logisitkunternehmen besuchten den Sandler Stand und brachten wichtige Einblicke in den nordamerikanischen Markt für technische Vliesstoffe.

Beide Messen boten für Sandler in diesem Jahr auch Gelegenheit, die neu gegründete Sandler Nonwoven Corporation beim internationalen Publikum ins Gespräch zu bringen, die noch in diesem Jahr in Perry, GA, die Produktion aufnehmen wird – ein weiterer Grundstein für die Zukunft der Sandler Vliesstoffe „made in USA“.

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6 Schülerinnen starteten am 28.04.2016 in einen spannenden und abwechslungsreichen Vormittag - ein einmaliger Blick hinter die Kulissen.

Girl’s Day 2016
Von Handarbeit bis Teamwork – alles war gefragt

Aus unterschiedlichsten Schulen der Region starteten 6 Schülerinnen am 28.04.2016 in einen spannenden und abwechslungsreichen Vormittag im Rahmen des Girls-Day. Die Sandler AG bot interessierten Schülerinnen bereits zum 6. Mal in Folge die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Ausbildung zu werfen.

Johanna und Susanne erschnupperten den Ausbildungsberuf zur Textillaborantin und durchliefen das chemische und technische Labor. Zur Qualitätsprüfung durften sie eigenhändig das Endprodukt mittels eines Reißtests sowie dem sogenannten Strike through auf „Herz und Nieren“ prüfen. Im Bereich der Wareneingangsprüfung bestimmten Johanna und Susanne mittels eines Mikroskops den sogenannten Titer, der die Feinheit einer Faser ausdrückt und erforschten den Gesamthärtegrad des Wassers, welcher für den Betriebsprozess der Sandler AG notwendig ist.

Melissa, Süheyla-Nur, Celina L. und Celina K. fertigten sich ihr eigenes Reisemühlenspiel an. Analog der Ausbildung zur Industriemechanikerin lernten sie hierbei erste Grundzüge wie feilen, anreißen, körnen und bohren kennen. Um an ihr Ziel eines fertigen Spiels zu kommen, waren Genauigkeit, handwerkliches Geschick aber auch Teamarbeit gefordert. Am Ende des Vormittages konnten alle 4 Girls ihr Reisemühlenspiel stolz präsentieren.

Ganz gleich ob als Textillaborantin oder Industriemechanikerin, die 6 Schülerinnen konnten sich im Rahmen des Girls-Day´s an den Ausbildungsberufen selbst ausprobieren und feststellen, ob sie ihren Traumberuf gefunden haben. Johannas Fazit: „Der Vormittag war schön und abwechslungsreich. Der Reißtest hat dabei besonders Spaß gemacht.“ – Sie könnte sich vorstellen einen Laborberuf zu ergreifen.

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